Warum ist das Thema der APV für uns so spannend?

Die Umgebung Wiens ist stark geprägt durch die landwirtschaftliche Nutzung. Nicht jede Stadt ist durch das Vorhandensein eines lokalen Bezugs von Nahrungsmitteln begünstigt. Gleichzeitig bringt die Näher zur Stadt auch seine Herausforderungen mit sich. Vor allem im Bereich der Energiegewinnung ist hier noch Platz für eine nachhaltige und ressourcenschonende Gewinnung und Verwendung. Eine eher neue und noch unerforschte Form der erneuerbaren Energieproduktion bietet die Agrophotovoltaik. Diese verbindet landwirtschaftliche Produktion mit nachhaltiger Energieproduktion. Photovoltaik-Paneele können auf Glasdächern von GemüseproduzentInnen angebracht werden und möglicherweise große Energiegewinne bei nur minimalem Einfluss auf die Ernteerträge liefern. Im Rahmen von Pilotprojekten wurde diese Möglichkeit schon getestet, für eine sichere Aussage wurde diesem Forschungsgebiet aber noch zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt.

Der Mehrwert

  • Falls sich APV in der Landwirtschaft als gute Alternative zum herkömmlichen Bezug von Energie erweist, leisten stadtnahe landwirtschaftliche Flächen einen sichtbaren Mehrwert zur Multifunktionalität von städtischen Räumen
  • Neues Wissen wird geschaffen. Der Wissensgewinn ist nicht nur beschränkt auf landtechnische Aspekte und Energiegewinnung, sondern durch den Urban Lab-Ansatz auch ein Gewinn in sozialen, ökonomischen und ökologischen Belangen
  • Eine konfliktfreie Entwicklung durch die Beteiligung unterschiedlicher Stakeholder. Um eine konfliktfreie Entwicklung zu garantieren, ist die gemeinsame Bearbeitung von Personen mit unterschiedlichem Hintergrundwissen von besonderer Bedeutung. Das Wissen von LandschaftsplanerInnen, Landtechnikern, Ökonomen, Photovoltaik-Experten, GärtnerInnen, wie auch der Stadt Wien als öffentlicher Partner fließt in die Erarbeitung des Projektes mit ein.
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